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Bessere Bedingungenfür Hiwis, Doktoranden und Lehrbeauftragte

Die Bedingungen des wissenschaftlichen Personals an sächsischen Hochschulen sind anhaltend schwierig. Vor dem Hintergrund steigender Studierendenzahlen, aber nahezu unveränderter Stellenausstattung wird der Qualität in Lehre und Forschung zusehends der Boden entzogen.

Die Attraktivität wissenschaftlicher Berufe an der Hochschule ist so im Vergleich zu anderen Berufsfeldern eher gering. Diese Tatsache ist nicht nur ein individuelles Problem für die Betroffenen, sondern gefährdet die Qualität der Wissenschaft an sächsischen Hochschulen nachhaltig.

Die GRÜNE-Fraktion will daher folgende Grundforderungen durchsetzen:

  • Wissenschaftliche Tätigkeit braucht verlässliche Rahmenbedingungen, klare Perspektiven und an den richtigen Stellen mehr Freiraum.
  • Das Leitbild "Wissenschaft als Beruf" muss fest an den sächsichen Hochschulen verankert werden.

  • Studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte sind als eigenständige Personalkategorie in den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes der Länder aufzunehmen.

  • Die Position von Doktoranden muss gestärkt und das Rigorosum ersatzlos abgeschafft werden.

  • Lehrbeauftragte und Honorarkräfte müssen eine angemessene Vergütung erhalten, die auch deren Vor- und Nachbereitungszeit berücksichtigt.

  • Praktika sind während des Studiums zu fairen Bedingungen anzubieten und nach dem Hochschulabschluss als Traineeprogramme zu vergüten.

Fair statt prekär

Gerechte Standards für Wissenschaftsnachwuchs, Praktikantinnen und Praktikanten

Download:

» Broschüre, PDF, Stand: April 2009

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