HOCHSCHULREFORM: Mehr Autonomie wagen
Ihrer wichtiger werdenden Rolle können Wissenschaft und Hochschule nicht ohne eine Überprüfung und Weiterentwicklung ihrer Organisation gerecht werden. Mit der Ausweitung von institutionellen Handlungsspielräumen muss eine Klärung der gesellschaftlichen Anforderungen an Wissenschaft und Hochschule einhergehen.
Ziel einer demokratisch verfassten Gesellschaft muss es sein, den Zugang zu Wissen und den damit verbundenen Institutionen möglichst offen und damit unabhängig von Herkunft oder Geschlecht zu gestalten. Die Frage der Zugangsgerechtigkeit zur Vermittlung, Produktion und Verteilung von Wissen ist nicht nur, aber auch eine Frage der Organisation von Hochschulen und Hochschulsystem sowie der entsprechenden gesetzlichen Rahmenvorgaben.
Deshalb sprechen wir uns für eine Hochschulreform aus, die Autonomie und Mitbestimmung an sächsischen Hochschulen verbindet und weiterentwickelt.
- Mit Zielvereinbarungen wollen wir eine faire und offene Entwicklung der Hochschulen ermöglichen
- Stipendien und Graduiertenschulen sollen vor allem Frauen fördern. Wir wollen mehr Frauen im wissenschaftlichen und künstlerischen Personal der Hochschulen.
- Mehr finanzielle Eigenständigkeit durch Globalbudget und Personalhoheit
- Mehr Autonomie braucht stärkere Beteiligungsrechte. Die demokratische Selbstverwaltung der Hochschulen muss gestärkt werden.
Download PDF:
» Grünes Positionspapier "Mehr Autonomie wagen" (Stand: März 2006)
» Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Künftigen Rolle der Universitäten im Wissenschaftssystem (Stand: Januar 2006)


